Seit 2004 entwickelt Lanz + Mutschlechner einzigartige Raumkonzepte. Gemeinsam mit unseren Kunden finden wir die einfache Lösung für komplexe Aufgabenstellungen. Ob Ortsentwicklung, öffentliche Bauten, Villen oder Einrichtungen, Bauen im Bestand, Messeauftritte oder Tourismusbauten – Lanz + Mutschlechner steht für die gesamte Bandbreite räumlicher Beratung.

LM

Martin Mutschlechner
M.Sci dott.arch DI ZT

Als Architekt und Stadtplaner arbeitet er schwerpunktmäßig im Bereich Stadt- und Ortsentwicklung sowie öffentliche Bauten.

Neben seiner Tätigkeit als Gastdozent an mehreren Universitäten im In- und Ausland wie zum Beispiel die Universität Venedig oder das Berlage Institut in Rotterdam publiziert er in verschiedenen nationalen und internationalen Medien, moderiert Symposien und Workshops.

Seine Arbeiten wurden unter anderem bei der Biennale in Venedig und Rotterdam sowie bei der Archilab Ausstellung in Orleans gezeigt.

Barbara Lanz
Mag. dott.arch. DI

Als Architektin und Kunsthistorikerin arbeitet sie schwerpunktmäßig in der historischen Bauforschung und übernimmt Planungs- und Beratungstätigkeiten im Bestand.

Ihr Arbeitsfeld ist topografisch und inhaltlich weit gestreut und umfasst von der wissenschaftlichen Bearbeitung bis hin zur Planung und Baustellenbegleitung alle Abläufe im Umgang mit historischer Bausubstanz. Dabei werden im profanen wie sakralen Bereich Objekte unterschiedlichster Größenordnung – Ruinenbauteile und Festungsanlagen, technische Denkmale, städtische und bäuerliche Wohnhäuser, sowie ganze Orts- und Stadtensembles – betreut.

Mitarbeiter
Partner

Alexa Baumgartner
Mathias Lukasser
Julian Mahlknecht
Michela Morresi
Stephanie Fabich
Maria Ehrich
Angelika Wurz
Carmen Wurz
Christian Rapp
Gerhard Schmölzer
Lukas Mähr
Melanie Hammerschmidt

Arman Akdogan
Karl Schug
Gilbert Sommer
Jürgen Zankovitsch
Wolfgang Meraner
Radek Hala

Interview

Warum wir uns dazu entschieden haben, ein eigenes Büro zu gründen?

Das Büro läuft unter dem Namen Lanz + Mutschlechner und wird von den Architekten Barbara Lanz und Martin Mutschlechner geführt. Barbara Lanz ist eigentlich seit ihrem Studienabschluss freiberuflich tätig während ich in mehreren Büros mitgearbeitet habe. Bis ich irgendwann die klassische Rolle des Architekten für mich aufbrechen wollte. Doch dazu war mir auch die Ausbildung auf der Innsbrucker Architekturfakultät einfach zu wenig. Ich habe dann am Berlage Institut in Rotterdam eine postgraduale Masterausbildung abgeschlossen. Dort habe ich u.A. bei Architekten wie Rem Koolhaas und Winy Maas Klassen studiert. Ich habe hier viele neue Arbeitsweisen kennen gelernt, die meine eigene Arbeit bereichert haben. Im Nachhinein war ein Hintergedanke zur Bürogründung vielleicht, herausfinden zu wollen, wie Architektur funktioniert, oder funktionieren kann. Ich wollte mich nicht zwingend selbstständig machen, aber ich habe in einem eigenen Büro ein ideales Experimentierfeld gesehen, in dem man auch einmal zu unkonventionelleren Arbeitsweisen greifen kann, als das in klassischen Architekturbüros der Fall ist.

Wie hat sich Das Büro im Laufe der Zeit entwickelt? Gibt es DAS bahnbrechende Projekt?

Das erste Projekt, bei dem Barbara und ich erfolgreich zusammengearbeitet haben, war ein Wettbewerbsbeitrag im Jahr 2005, bei dem es um die Quartiersgestaltung von Priel in Brixen ging. Wir haben den Wettbewerb gewonnen. Im Frühjahr 2012 wurde dann die neue Brixner Kletterhalle eröffnet, die wir im Zuge der Quartiersgestaltung geplant haben. Ich würde sagen, das ist eines meiner Lieblingsprojekte, da wir es hier geschafft haben, eine neuartige Typologie für die Nutzung zu entwickeln. Während in konventionellen Kletterhallen an den Außenwänden des Gebäudes geklettert wird, haben wir drei von vier Außenwänden beinahe vollflächig verglasen können, um einen maximalen Außenbezug zu schaffen. Geklettert wird an einem zentralen Turm und an nur ca. einem Viertel der Außenwände, sodass der Innenraum Tageslichtdurchflutet ist. Durch die strukturierte Aluminium-Lochblech-Fassade bleiben die Sprotler von außen weitestgehend ungesehen, während sie von innen den ungestörten Blick nach außen haben.

Was ist das besondere an Lanz + Mutschlechner? Was macht Lanz + Mutschlechner aus?

Seit jeher arbeiten wir beide aber auch regelmäßig mit anderen Architekten in Arbeitsgemeinschaften zusammen, je nach Fragestellung. Außerdem haben wir mittlerweile unsere jeweiligen Schwerpunkte gefunden, die wir im Büro vereinen. Barbaras Arbeitsfeld ist topografisch und inhaltlich weit gestreut und umfasst von der wissenschaftlichen Bearbeitung bis zur Baustellenbegleitung und Planung alle Abläufe im Umgang mit historischer Bausubstanz. Dabei werden im profanen wie sakralen Bereich Objekte unterschiedlichster Größenordnung – Ruinenbauteile und Festungsanlagen, technische Denkmale, städtische und bäuerliche Wohnhäuser, sowie ganze Orts- und Stadtensembles – betreut. Ich beschäftige mich derzeit hauptsächlich mit Fragestellungen der Dorf- und Stadtentwicklung, führe Machbarkeitsstudien durch und begleite Gemeinden bei partizipativen Entwicklungsprozessen. Ich bin mittlerweile häufig als Moderator bei Partizipationsprozessen tätig. Bei diesen Arbeiten geht es uns vor allem darum, die Menschen an einen Tisch zu bringen, die normalerweise nicht im direkten Dialog sind, um so die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung in die Sprache des Plans zu übersetzen.