Die Überbrückung der Lawinenachutzmauer wird als eigenständiges architektonisches Element gestaltet. Der Turm ist Archaetypus (Signalturm, Wachturm, Aussichtspunkt, Observatorium). Das vertikale Element stellt einen Kontrapunkt zur horizontalen der langgestreckten Mauer dar. Zwischen dem Turm, als Holzkonstruktion geplant, und der bestehenden Steinmauer entsteht ein architektonisch räumlich gestalteter, spannungsvoller Zwischenraum. Ein- und Ausgang, beide Türöffnungen in der Holzfassade des Turms sind zur Mauer gerichtet.
Mauer 400m – vertikaler Kontrapunkt (21m) zu der Horizontalausdehnung, auch ist die vertikale Bewegung, Eingang unten Ausgang oben zwischen Mauer und Turm (Spannungsraum) artikuliert die Mauer viel mehr als eine angelehnte Treppe. Bezugspunkt vom Parkplatz aus! Jeder weiss wohnin. Das Zeichen einer Landesausstellung (archetyp – turm) Anziehungspunkt, Erlebnis, Mythologie, Erlebnisraum – Ausstellungsraum (Ausstellungsräume sind möglich, Plattformen im vertikalen Raum, Informationsraum oben, auch Ausblick und Panorama möglich, verschiedene Qualitäten von Raum und Licht (Dimensionen sind im Turm erfahrbar!)
Dann – Moment des Hinaustretens und wirklicher “Überbrückung!!“ vertikaler Blick nach Unten, Tiefe der Mauer, hinübergehen auf das Dach. Dort weiterer Promenadenweg möglich inkl. Ausstellungsgestaltung. Höhensprung im Dach wird ausgenützt um kleine Bünhne oder Theater zu gestalten – dieses ist gleichzeitig Abgang auf das Höhenniveau des Eingangs in das Foyer. Holzbau zerlegbar und überall wieder zu verwenden (als eigenständiges Element im gegensatz zu einer speziell ausgerichteten und angelehnten Treppe)


