Das Projekt der Kletterhalle lebt von der interessanten Terrassenlandschaft, die durch die schräge Dachfläche, welche das Volumen als Diagonale schneidet, entwickelt wird. Innentürme werden zu Außentürmen und umgekehrt. Die rechteckige Grundfläche wird mit massiven Klettertürmen gefüllt, welche verschiedene Nebenräume aufnehmen. Das gesamte Raumprogramm wird großzügig auf gleichem Niveau angeordnet, das schräge Dach liefert die notwendigen Höhen für die verschiedenen Kletterbereiche.
Ein Langgezogener Baukörper(81.5m*18m*19m) bildet einen klaren Abschluss der Stadt nach Westen hin zum unverbauten Grün
Frei stehende skulpturale Klettertürme innerhalb eines großen künstlichen Felsblocks werden von einer teils imaginären Box an den Aussenkanten exakt geschnitten und erzielen dadurch eine einfache und klare architektonische Aussage. Im Inneren dieser Box dominiert die Vertikale in all seiner Vielfalt. Die Abfolge an Höhe und Tiefe, an Weite und Enge und die große Vielfalt zwischen überhängenden Dächern, leicht geneigten Platten freistehenden Boulderblöcken wird intensiv spür- und erlebbar.
Die Klettertürme werden von einer Schräge zweigeteilt. Diese dient sowohl als Dach für die beheizte Halle als auch als Ebene für den Aussenkletterbereich.
Die Kletterhalle wird auf das Niveau von 821,3 gesetzt. Der Parkplatz beginnt bei diesem Niveau und fällt dann laut derzeitigem natürlichen Gelände um 1.3m nach Südosten hin ab. Die Parkplatzfläche wird mit Gittersteinen versehen, um die Versiegelung so gering wie möglich zu halten. Durch diese Maßnahem erreicht man ein leichtes Höhergestellt sein zwischen Parkplatzebene und dem Eingangsniveau der Kletterhalle


